Langfristig (> 5 Jahre)
Mikro (Individuum)
Kulturell

Verbessertes Verständnis für Fremdes durch interkulturelle Erfahrungen

diversitätsorientiertes Lernen

internationale Jugendbegegnungen tragen durch ihre direkte Auseinandersetzung mit verschiedenen Ländern und Kulturen sehr viel deutlicher zu Aspekten des Verständnisses für Fremdes bei, als dies bei einer Gruppenreise von Jugendlichen aus demselben Land der Fall ist, selbst wenn diese Freizeit – wie es zumeist der Fall ist – ins Ausland führt

Beschreibung der Aktivität

internationale Jugendfreizeiten/ Jugendbegegnugnen
Jugendgruppenfahrt ist eine mit Gruppen durchgeführte, freiwillige, nicht am Heimatort stattfindende Aktivität, die mehr als zwei Tage dauert und deren Zielsetzung über die bloße Organisation eines gemeinsamen Urlaubs hinaus pädagogisch begründet und von Erwachsenen begleitet wird. Freizeit ist eine Maßnahme, bei der eine Gruppe aus einem Land (hier: Deutschland) gemeinsam mit einem Mitarbeiter(innen)-Team (zumeist im Ausland) unterwegs ist. Bei der internationalen Jugendbegegnung bleibt die Gruppe nicht unter sich, sondern trifft sich mit ein, zwei oder mehreren ähnlichen Gruppen aus anderen Ländern, führt also eine bi-, tri- oder multilaterale Begegnung durch. Gruppenfahrten werden zumeist von freien TrägerInnen der Jugendarbeit angeboten (z.B. Sportsverein, kirchlicher Jugendverband, Jugendzirkus)
international
zwei Wochen
Jugendliche im Teenageralter
teilnehmende Kinder und Jugendliche

Evaluierung der Aktivität

Quantitative Fragebogenerhebung (schriftlich/offline)
Zum Einsatz kamen ein Fragebogen für Teilnehmende, ein Ziele-Fragebogen für Mitarbeitende sowie ein Fragebogen zur Erfassung von Rahmenbedingungen der Maßnahme. Die vorliegende Analyse bezieht sich auf einen Teildatensatz der beiden Evaluationsprojekte, die im Jahr 2005 entwickelt wurden und seit 2006 (Freizeiten) bzw. 2007 (internationale Jugendbegegnungen). Insgesamt liegen Daten von 679 Maßnahmen mit 1.952 Mitarbeitenden und 15.604 Teilnehmenden vor.
interkulturelle Erfahrungen
interkulturelle Erfahrungen: „Ich habe meine Fremdsprachenkenntnisse verbessert“; „Ich habe Alltag und Kultur der Gastregion kennen gelernt, z.B. Essen, Musik, Traditionen“; „Ich bin in Kontakt mit Menschen aus der Gastregion gekommen“
Teildatensatz (5.136 Teilnehmende, 973 Mitarbeitende)
2005-2010