Kurzfristig (< 1 Jahr)
Mikro (Individuum)
Psychisch & Physiologisch

Stärkung des Selbstwertgefühls und Veränderung des Verhaltens

persönliche Entwicklung / Erwerb von sozialen und personalen Kompetenzen

Ein positiver oder gestiegener Selbstwert wird von den Trainer/innen als diejenige innere Instanz benannt, die ein verändertes Verhalten der Jugendlichen und Heranwachsenden mit bewirken kann. Sowohl Spiele und Übungen in der Gruppe als auch Hinweise der Trainer/innen an die Teilnehmenden über Geleistetes – dazu gehört auch das Durchhalten der in der Regel anstrengenden vierstündigen Gruppentermine – stärken das Selbstwertgefühl.

Beschreibung der Aktivität

Präventionsprogramme und Trainings
Anti-Gewalt-Trainings der Integrationshilfe Berlin (Projekt Brücke)
Ein AGT besteht aus 144 Fachleistungsstunden für die Gruppen- und Umfeldarbeit und beinhaltet 16 Gruppentermine, die von zwei Fachkräften durchgeführt werden. Pro teilnehmender Person stehen weitere sechs Einzeltermine für Vor-, Zwischen- und Abschlussgespräche oder Kriseninterventionen zur Verfügung
Deutschland
dreis bis sechs Monate
Üblicherweise werden die Trainings mit einer Gruppengröße von fünf bis neun Teilnehmenden (mehrere Gruppen)
zwischen 14 und 21 Jahre alt
teilnehmende Kinder und Jugendliche

Evaluierung der Aktivität

Vier Trainer/innen, sechs Teilnehmer, sieben Teilnehmerinnen, zwei Elternteile und ein/e Einzelfallhelfer/in wurden mittels verschiedener Interviewformate nach Ablauf der Trainings befragt (Einzel-, Gruppen-, Telefoninterview). Die Interviews wurden semi-strukturiert durchgeführt, protokolliert oder auf einem Aufnahmegerät gespeichert und transkribiert. Darüber hinaus wurden auch eine Dokumentenanalyse und eine teilnehmende Beobachtung eines Gruppentermins durchgeführt. Mit den Trainer/innen wurden zuvor logische Modelle erstellt, mit denen Ziele, Wirkungsannahmen und Zusammenhänge von pädagogischem Handeln und intendierten Effekten in den Gruppentrainings benannt und plausibilisiert wurden.