Langfristig (> 5 Jahre)
Mikro (Individuum)
Sozial

Aufbau von fördernden Beziehungen zu den Mitarbeitenden

Beziehungsaufbau und Interaktiosfähigkeiten

Für die Mitarbeitenden ist es von zentraler Bedeutung, dass sie als „Vertrauenspersonen“ erlebt werden können. Dieses Ziel wird im hohen Maß erreicht: 82 % der Teilnehmenden fühlen sich vom zuständigen Team ernst genommen, 71 % würden einige Mitarbeitende als Vertrauenspersonen bezeichnen. Dass vertrauensvolle Beziehungen auch über Ländergrenzen hinweg entstehen, verdeutlicht der Anteil von 59 % unter Jugendlichen, die sagen, dass auch eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter einer anderen Nationalität für sie zur Vertrauensperson geworden ist, trotz der sprachlichen Hürden

Beschreibung der Aktivität

Projekt "Evaluation Internationaler Jugendbegegnungen"
Bei den einbezogenen Jugendbegegnungen handelt es sich um Projekte einer großen Palette unterschiedlicher TrägerInnen. Dazu gehören unter anderem Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit, Bezirks- und Kreisjugendringe, Städte- und Gemeindepartnerschaften, konfessionelle Jugendorganisationen, Pfadfindergruppen, Musikschulen und Kulturvereine, Sportverbände und -vereine. Bei Schulbegegnungen mit gemeinsamer Unterbringung, etwa in einer Jugendherberge oder Bildungsstätte, wird das Evaluationsverfahren ebenfalls benutzt. Die hier vorgestellten Ergebnisse stammen in erster Linie von Jugendbegegnungen aus den Bereichen „Kultur“, „Sport“, „Wissenschaft und Technik“ und Städtepartnerschaften“.
europaweit
Durchschnittsaler der Jugendliche liegt bei 16,7 Jahren
ein exemplarischer Fragebogen befindet sich im Anhang des Buches
teilnehmende Kinder und Jugendliche

Evaluierung der Aktivität

Quantitative Fragebogenerhebung (schriftlich/offline)
Die Voraussetzungen für das Standard-Evaluationsverfahren wurden durch eine Grundlagenstudie im Jahr 2005 gelegt, in der die eingesetzten Fragebögen getestet und Referenzdaten erhoben wurden. Bei dieser Grundlagenstudie 2005 wurden die Mitarbeitenden zu Beginn der Jugendbegegnungen zu ihren Zielen befragt, die Teilnehmenden berichteten über ihre Erfahrungen und Einschätzungen in einem Fragebogen am Ende der Begegnung. Beide Befragungsperspektiven sind auch im Standard-Verfahren erhalten geblieben. Darüber hinaus wurden bei der Grundlagenstudie zwei weitere Erhebungen durchgeführt: zum einen eine Nachbefragung der Teilnehmenden drei Monate nach der Jugendbegegnung.
Einige Mitarbeiter/innen stellen für mich Vertrauenspersonen dar; Auch Mitarbeiter/innen einer anderen Nationalität stellen für mich Vertrauenspersonen dar; Ich wurde von den Mitarbeiter/innen ernst genommen.
Die Fragebögen bestehen zu einem Großteil aus siebenstufigen Skalen zum Ankreuzen
5.206 jugendliche Teilnehmenden, 719 Mitarbeitenden bei 216 internationalen Jugendbegegnungen
2005-2010