Langfristig (> 5 Jahre)
Mikro (Individuum)
Kulturell

Schaffung von Offenheit gegenüber fremden Kulturen

diversitätsorientiertes Lernen

Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass über 40 % der Teilnehmenden zum ersten Mal an einer Begegnung mit Jugendlichen aus den entsprechenden Ländern teilnehmen und unter denjenigen, die sich im Ausland aufhielten, fast die Hälfte zum ersten Mal dieses Land bereiste, relativieren sich diese Aussagen aber; und umso eindrücklicher sind dann die Zustimmungswerte zu anderen Aussagen: 80 % wollen mehr über das andere Land erfahren, 85 % möchten auch andere Länder und Kulturen kennenlernen, fast zwei Drittel können sich sogar vorstellen, für längere Zeit ins Partnerland zu gehen.

Beschreibung der Aktivität

Projekt "Evaluation Internationaler Jugendbegegnungen"
Bei den einbezogenen Jugendbegegnungen handelt es sich um Projekte einer großen Palette unterschiedlicher TrägerInnen. Dazu gehören unter anderem Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit, Bezirks- und Kreisjugendringe, Städte- und Gemeindepartnerschaften, konfessionelle Jugendorganisationen, Pfadfindergruppen, Musikschulen und Kulturvereine, Sportverbände und -vereine. Bei Schulbegegnungen mit gemeinsamer Unterbringung, etwa in einer Jugendherberge oder Bildungsstätte, wird das Evaluationsverfahren ebenfalls benutzt. Die hier vorgestellten Ergebnisse stammen in erster Linie von Jugendbegegnungen aus den Bereichen „Kultur“, „Sport“, „Wissenschaft und Technik“ und Städtepartnerschaften“.
europaweit
Durchschnittsaler der Jugendliche liegt bei 16,7 Jahren
ein exemplarischer Fragebogen befindet sich im Anhang des Buches
teilnehmende Kinder und Jugendliche

Evaluierung der Aktivität

Quantitative Fragebogenerhebung (schriftlich/offline)
Die Voraussetzungen für das Standard-Evaluationsverfahren wurden durch eine Grundlagenstudie im Jahr 2005 gelegt, in der die eingesetzten Fragebögen getestet und Referenzdaten erhoben wurden. Bei dieser Grundlagenstudie 2005 wurden die Mitarbeitenden zu Beginn der Jugendbegegnungen zu ihren Zielen befragt, die Teilnehmenden berichteten über ihre Erfahrungen und Einschätzungen in einem Fragebogen am Ende der Begegnung. Beide Befragungsperspektiven sind auch im Standard-Verfahren erhalten geblieben. Darüber hinaus wurden bei der Grundlagenstudie zwei weitere Erhebungen durchgeführt: zum einen eine Nachbefragung der Teilnehmenden drei Monate nach der Jugendbegegnung.
Ich bin in Kontakt mit Menschen aus der Gastregion gekommen.; Nach dieser Begegnung könnte ich mir vorstellen, auch länger (mindestens drei Monate) ins Partnerland / eins der Partnerländer zu gehen.; Durch die Begegnung habe ich mehr Lust bekommen, auch andere Länder / Kulturen kennen zu lernen.
Die Fragebögen bestehen zu einem Großteil aus siebenstufigen Skalen zum Ankreuzen
5.206 jugendliche Teilnehmenden, 719 Mitarbeitenden bei 216 internationalen Jugendbegegnungen
2005-2010