Mittelfristig (1 bis 5 Jahre)
Mikro (Individuum)
Sozial

Verbesserung der Konfliktlösungskompetenz der Jugendlichen durch die Vorbildwirkung der MitarbeiterInnen

persönliche Entwicklung / Erwerb von sozialen und personalen Kompetenzen

Die Befragten wurden gebeten, auf einer Punkteskala von 0–10 anzugeben, in welchem Ausmaß die Aussage „Daraus lerne ich, anders mit Konflikten umzugehen, als ich es sonst gewohnt bin“ für sie stimmt. Der mittlere Wert (Median) liegt mit sieben Punkten relativ hoch, d.h. die befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen durchschnittlich einen beachtlichen Lerneffekt bei sich selbst bzw. akzeptieren die Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter häufig als „role model“. Allerdings streuen die Antworten insgesamt äußerst stark, d.h. die einzelnen Befragten geben extrem heterogene Antworten.

Beschreibung der Aktivität

mobile Jugendarbeit und Streetwork
KIRAS-Projekt/Sicherheitsforschungsprogramm JA_SICHER
Die mobil tätigen Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter arbeiten sowohl auf individueller als auch kollektiver Ebene (Gemeinwesen/ Sozialraum) daran, positive Persönlichkeitsentwicklung, persönliche Resilienz und Handlungsfähigkeit zu fördern, wechselseitiges Verständnis im Gemeinwesen, Demokratiefähigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und somit Gewalt- und Kriminalitätsprävention zu leisten. Unter Anwendung eines umfassenden Sicherheitsbegriffs, wie er dem KIRAS-Sicherheitsforschungsprogramm zu Grunde liegt, lässt sich festhalten, dass Jugendarbeit komplexe Sicherheitsarbeit im öffentlichen Raum unter Einbeziehung der kommunalen Ebene erbringt, oft ist sie dabei im interkulturellen Kontext tätig. Kooperation: KOSAR (Kompetenzzentrum für Soziale Arbeit, FHCW), Praxispartner der Offenen Jugendarbeit in Wien (Verein Wiener Jugendzentren) und Niederösterreich (Verein TEnder), Bundesministerium für Inneres
Österreich
teilnehmende Kinder und Jugendliche

Evaluierung der Aktivität

Zeitraum an verschiedenen Standorten bzw. zu unterschiedlichen Initiativen; Narrativ-biografische Gespräche mit ehemaligen Nutzerinnen und Nutzern (n=9); Netzwerkerhebungen und -analysen unter Einsatz von Netzwerkkarten auf sozialräumlicher bzw. institutioneller Ebene; Sekundärstatistische Auswertungen von Längsschnittdaten (2005–2014) des Sicherheitsmonitors (in Kooperation mit dem Bundeskriminalamt/BMI) zu acht Interventionsgebieten mobiler Jugendarbeit sowie sechs Vergleichsgebieten
Daraus lerne ich, anders mit Konflikten umzugehen, als ich es sonst gewohnt bin
Punkteskala von 0–10 (0 = „trifft überhaupt nicht zu“, 10 = „trifft völlig zu“)
Jänner 2014 bis Mai 2016 sekundärstatistische Auswertungen von Längsschnittdaten 2005 - 2014