Mittelfristig (1 bis 5 Jahre)
Mikro (Individuum)
Sozial
2017

Entstehung von Kooperationsbeziehungen zwischen teilnehmenden Modellprojekten

institutionelle Zusammenarbeit

In Bezug auf programmbezogene Kooperationsbeziehungen zeigte sich, dass die Modellprojekte in der Programmsäule 2 von „VIELFALT TUT GUT“ (Förderung themenbezogener modellhafter Maßnahmen) v. a. innerhalb der eigenen Themencluster – hier u. a. durch themenclusterbezogene Workshops der Wissenschaftlichen Begleitungen angeregt – zusammenarbeiteten und weniger stark mit clusterfremden Modellprojekten. Die häufigsten Kooperationsformen waren dabei Informations- und Fachaustausch, die gemeinsame Weiterentwicklung von Konzepten und Strategien sowie die Zusammenarbeit in Gremien. Kontakte knüpften die Modellprojekte hauptsächlich anlässlich der gemeinsamen Teilnahme an Programmveranstaltungen oder auf Initiative eines Kooperationspartners.

Beschreibung der Aktivität

Maßnahmen zu informellem Lernen
Bundesprogramme "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokrafie"; "kompetent. Für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus"
Ziel: der pädagogischen und zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit bundesweit neue Impulse zu geben. Im Programm „VIELFALT TUT GUT“ standen die Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft (Säule 1 – Lokale Aktionspläne) und die Förderung von innovativen präventiv-pädagogischen Maßnahmen (Säule 2 – Modellprojekte) im Mittelpunkt. Das Programm „kompetent. für Demokratie“ schaffte mit dem Aufbau landesweiter Beratungsstrukturen die Voraussetzungen für die anlassbezogene, zeitnahe Bereitstellung fachkompetenter externer Beratung in Krisen- oder Belastungssituationen mit extremistischem, fremdenfeindlichem oder antisemitischem Hintergrund
Deutschland
Einrichtungen/ Träger der Kinder- und Jugendarbeit

Evaluierung der Aktivität

Quantitative Fragebogenerhebung (schriftlich/offline)
Zur Beantwortung der Leitfragen führte die Programmevaluation eigene Erhebungen durch, die insbesondere die Außenperspektive auf die beiden Programme beleuchtete, und befragte zu diesem Zweck nicht programmbeteiligte Expertinnen und Experten sowie die als semi-extern betrachteten Coaches der LAP. Des Weiteren integrierten die Wissenschaftlichen Begleitungen die Leitfragen der Programmevaluation in ihre Designs, um die entsprechende Innenperspektive der mit der Programmumsetzung befassten Akteure auf die einzelnen Programmbereiche zu untersuchen. Neben der Klärung der Leitfragen führte die Programmevaluation in einem experimentellen Modul eine Wirkungsanalyse im Programm „VIELFALT TUT GUT“ durch, um in Hinblick auf die Frage nach Wirkungen programmgeförderter Maßnahmen aussagekräftig zu sein. Dazu wurde exemplarisch für zwei ausgewählte Projekte ein Verfahren zur Untersuchung von Maßnahmenwirkungen mittels Vorher-Nachher-Befragungen in einem Kontrollgruppendesign getestet und die Reichweite der Aussagen von Wirkungsanalysen im Rahmen von Modellprojekten überprüft.
2007-2010