Langfristig (> 5 Jahre)
Mikro (Individuum)
Sozial
2017

Ermutigung der Jugendlichen zu Partizipation

Mitsprache und Mitgestaltung

Eines der Ziele des Stadtteiltreffs ist es, Kinder und Jugendliche in ihren Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten zu stärken. Zur Überprüfung dieses Zieles sind Möglichkeiten der Mitgestaltung von den Interviewteilnehmenden erhoben worden. Danach geben die Befragten an, dass ‚gemachte Vorschläge vom Team des Stadtteiltreff auch übernommen werden‘ (FOG 1, S.10, Z.292-293). Die Einschätzung sich konstruktiv einbringen zu können, wird wie folgt konkretisiert: „Viele haben vorgeschlagen, einen Trainingsraum aufzumachen, das wurde gemacht. Einer hat vorgeschlagen, eine Kletterwand zu bauen, das wurde auch gemacht. Der größte Wunsch von vielen war es, ein bisschen Sport zu machen, wurde auch gemacht“ (FOG 3, S.8, Z.292-305). Auch die Ausgestaltung konkreter Angebote erfolgt partizipativ: „Beim Kochen [habe ich vorgeschlagen] Hot Dogs und Pfannkuchen zu machen, die haben wir dann auch gemacht“ (FOG 2, S.6, Z.232-236/ Vgl. FOG 1, S.10. Z.300).

Beschreibung der Aktivität

mobile Jugendarbeit und Streetwork
sozialräumliche Interventionen: Stadtteiltreff Biesterberg
Stadtteiltreff Biesterberg ist ein niederschwelliges sozialpädagogisches Angebot, das sich an Kinder und Jugendliche aus AussiedlerInnen- und ZuwanderInnenfamilien richtet, vielfältige Bildungs- und Integrationsmaßnahmen zur Förderung der individuellen Ressourcen sowie der Lebensqualität im Stadtteil
Deutschland
unter 21 Jahre
teilnehmende Kinder und Jugendliche
Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrung

Evaluierung der Aktivität

Ziel der Untersuchung ist es, die Wirksamkeit der sozialen Jugendarbeit von 1999 bis 2010 abzubilden und Strategien gelungener Integrationsarbeit abzuleiten. Die Evaluation der sozialraumorientierten Jugendarbeit zur verbesserten Integration von Kindern und Jugendlichen aus AussiedlerInnen- und ZuwanderInnenfamilien in Lemgo-Biesterberg anhand des Stadtteiltreffs Lemgo-Biesterberg umfasst: 1.) Die Sekundäranalyse von Sozialraumdaten aus: Sozialraumanalysen der Alten Hansestadt Lemgo; dem Datenbestand kommunaler DatenhalterInnen 2.) Eine Dokumentenanalyse von: Jahresberichten; BewohnerInnen- und NutzerInnen-Befragungen sowie Konzeptpapieren des Trägers der sozialraumorientierten Jugendarbeit (AWO) 3.) Qualitative Befragungen von: NutzerInnen bzw. Nicht-NutzerInnen und Mitarbeitenden des Stadteiltreffs sowie von Kernakteuren des Sozialraums Lemgo-Biesterberg.
1999 bis 2010