Kurzfristig (< 1 Jahr)
Meso (Organisation)
Politisch

Anbindung der jugendhausspezifischen Partizipation in die kommunale Jugendarbeit

politische Kompetenzen und Partizipation

Dem Beteiligungsmodell im A_Toll kommt zudem eine weitergehende Beteiligungsvorsorge auf der Gemeindeebene entgegen, womit der Beteiligungsrahmen letztlich bis auf die Ebene der kommunalen Jugendpolitik gespannt wird. Die verbindliche Einbeziehung der JugendarbeiterInnen des A_Toll in die kommunalen Beteiligungsgremien stellt zudem die nahtlose Anbindung der jugendhausspezifischen Partizipation in die kommunale Jugendarbeit sicher.

Beschreibung der Aktivität

Jugendzentren/ Jugendclubs/ Jugendfreizeitstätten
Jugendzentrum A_Toll
Individuelle und kollektive Selbstwirksamkeitserfahrungen durch formelle und informelle Beteiligungsangebote; Partizipation im Jugendzentrum anhand meherer Beteiligungsschienen: Präsidentschaftsmodell (sehr formalisierte Beteiligungsstuktur), Jugendteam/ Jugendforum (offene Plattform für Mitbestimmung), anlassbezogene punktuelle Partizipationsprojekte, Jugendkulturverein Amstetten (Kooperation mit Jugendzentrum A_Toll), laufende Betrieb im Jugendzentrum A_Toll, Stadtjugendforum Amstetten
Österreich
Altersgruppe der 14-18 Jährigen
VernetzungspartnerInnen (weitere Organisationen der Jugendarbeit, öffentliche Institutionen)

Evaluierung der Aktivität

Für die Untersuchung der Wirkungen der Angebote der OJA im JUZ Zell / See wurden folgende Methoden eingesetzt: Inhaltsanalyse von schriftlichen Unterlagen wie Jahres- und Projektberichten; reflexives Gespräch mit der beteiligten Jugendarbeiterin über Rahmenbedingungen und Ressourcen, die für die Umsetzung der ausgewählten Angebote von Bedeutung waren; leitfadengestütztes Gruppeninterview: Ex-BesucherInnen respektive NutzerInnen von bestimmten Angeboten, die von den teilnehmenden JugendarbeiterInnen im Verlauf der vergangenen Jahre realisiert worden waren, wurden zu einer gemeinsamen Reflexion darüber eingeladen, wie es ihnen mit diesen Angeboten gegangen ist, welche Erfahrungen sie dabei machen konnten und ob respektive inwieweit sich aus dieser Nutzungserfahrung ein nachhaltiger Profit für sie ergeben hat – oder eben nicht; reflexive Feedback-Schleife mit JugendarbeiterInnen und jugendpolitisch Verantwortlichen der Stadt Zell / See (Herbst 2012) als TrägerInnen der Einrichtung, in dem insbesondere die Frage zur Diskussion steht, wie dieser Rückblick durch Jugendliche / junge Erwachsene aus ihrer Sicht zu bewerten ist, runden die Wirkungsanalyse ab.
In Bezug auf meine berufliche Zukunft bin ich überzeugt
Wenn sich Widerstände (z.B. an meiner Lehrstelle) auftun, finde ich Mittel und Wege, mich durchzusetzen; Die Lösung schwieriger Probleme gelingt mir immer, wenn ich mich darum bemühe; Es bereitet mir keine Schwierigkeiten, meine Absichten und Ziele zu verwirklichen; In unerwarteten Situationen weiß ich immer, wie ich mich verhalten soll; Auch bei überraschenden Ereignissen glaube ich, dass ich gut mit ihnen zurechtkommen kann; Schwierigkeiten sehe ich gelassen entgegen, weil ich meinen Fähigkeiten immer vertrauen kann; Was auch immer passiert, ich werde schon klarkommen; Für jedes Problem kann ich eine Lösung finden; Wenn eine neue Sache auf mich zukommt, weiß ich, wie ich damit umgehen kann; Wenn ein Problem auftaucht, kann ich es aus eigener Kraft meistern
4 = stimmt genau, 1 = stimmt überhaupt nicht
April – September 2012