Kurzfristig (< 1 Jahr)
Mikro (Individuum)
Sozial
2017

Möglichkeit der Jugendlichen für Qualifizierung durch non-formale (Ausbildung) und transdisziplinäre Zusammenarbeit

Berufliche Orientierung

Die Jugendlichen standen im Zentrum von Aktivität und Aufmerksamkeit und konnten in vielerlei Hinsicht davon profitieren, dass sie aktiv in einem breit angelegten und ambitionierten Jugendkulturprojekt mitgewirkt haben. Die wohl wichtigsten Effekte der damit realisierten Selbstwirksamkeitserfahrungen lassen sich wie folgt festmachen und hervorheben: Qualifizierung in jugendkulturellen Ausdrucksmitteln (Tanz, Text, Musik etc.) sowie non-formale (Aus)bildung in veranstaltungsrelevanten Skills (Management, Licht, Ton, Technik, Bewerbung, Öffentlichkeitsarbeit etc.) und transdisziplinäre Zusammenarbeit - In den Kleingruppen konnten die Jugendlichen mit Professionellen aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammenarbeiten und von deren professioneller Erfahrung profitieren

Beschreibung der Aktivität

Jugendkulturprojekte bzw. Jugendkulturarbeit
selbstorganisiertes, überortliches Jugendkulturprojekt "Hip Hop - Aufschrei der Straße" des z6 in Innsbruck, Tirol
Begleitete Selbstorganisation im Kontext von Jugendkultur, Dislozierte Angebote im öffentlichen Raum der Tiroler Gemeinden Innsbruck, Imst und Kufstein, die schwerpunktmäßig jugendkulturelle Highlights und Elemente des Hip Hop (ib. RAP, Breakdance und Graffiti) darboten, stellten den Rahmen für eine systematische Positionierung von Jugendkultur im örtlichen und regionalen Jugenddiskurs dar
Österreich
Altersgruppe der 14-18 Jährigen
teilnehmende Kinder und Jugendliche

Evaluierung der Aktivität

Für die Untersuchung der Wirkungen der Angebote der OJA im z6 / Innsbruck wurden, analog zum Untersuchungsdesign an den anderen Standorten, folgende Methoden eingesetzt: Inhaltsanalyse von schriftlichen Unterlagen wie Projektberichte, mediales Echo etc.; reflexives Gespräch mit der beteiligten Jugendarbeiterin über Rahmenbedingungen und Ressourcen, die für die Umsetzung der ausgewählten Angebote von Bedeutung waren; leitfadengestütztes Interview mit einem Ex-Besucher und Nutzer von Jugendkultur-Angeboten im z6, der wesentlich an Konzeption, Planung und Durchführung einer groß angelegten Jugendkultur-Aktion in Selbstorganisation mitgewirkt hat.
April – September 2012