Kurzfristig (< 1 Jahr)
Mikro (Individuum)
Sozial
2017

Förderung der Akzeptanz von Jugendlichen in der Öffentlichkeit und Schaffung eines Freiraums

soziale Inklusion

Die Jugendlichen erweisen sich als große Fans der MoJA und heben einstimmig hervor, dass sie sich in ihren Wünschen und Bedürfnissen akzeptiert und als aktive Jugendgruppe anerkannt fühlen. Vor allem begrüßen sie die Tatsache, dass sie über den Kontakt zu den JugendarbeiterInnen in den Genuss einer funktionierenden Kommunikationsplattform in Bezug auf Stadt, Politik und Verwaltung sowie ib. zum Bauhof kommen. Der MoJA schreiben die Jugendlichen eine wichtige Rolle bei der Schaffung des nötigen und von ihnen dringend benötigten Freiraums zu. Der MoJA verdanken sie es, dass sie bei den PolitikerInnen der Stadt Gehör gefunden haben, dass ihre Bedürfnisse tatsächlich berücksichtigt werden und dass sie mit dem Fun-Park über ein optimales Umfeld für ihre sportiven Leidenschaften verfügen können.

Beschreibung der Aktivität

mobile Jugendarbeit und Streetwork
Fun-Park-Betreuung durch die mobile Jugendarbeit in Hohenems, Vorarlberg
Hinausreichende / mobile Jugendarbeit (MoJA) zur Gewährleistung eines begleitenden Kontakts mit Jugendlichen, die den Aufenthalt an informellen Treffpunkten im öffentlichen Raum / im Kontext von Fun-Sportanlagen der Nutzung von standortbezogenen Angeboten im Jugendhaus vorziehen
Österreich
Altersgruppe der 14-18 Jährigen
Gemeinschaft/ Gemeinden/ Kommunen
Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum

Evaluierung der Aktivität

Für die Untersuchung der Wirkungen der Angebote der MoJA in Hohenems wurden, analog zum Untersuchungsdesign an den anderen Standorten, folgende Methoden eingesetzt: Inhaltsanalyse von schriftlichen Unterlagen wie Jahres- und Projektberichten; reflexives Gespräch mit der leitenden Jugendarbeiterin über Rahmenbedingungen und Ressourcen, die für die Umsetzung der ausgewählten Angebote von Bedeutung waren; leitfadengestütztes Gruppeninterview mit jugendlichen NutzerInnen des Fun-Parks in Hohenems, zur Reflexion darüber, wie es ihnen mit den unterstützenden Leistungen der MoJA im Kontext des Fun-Parks gegangen ist, welche Erfahrungen sie dabei machen konnten und ob respektive inwieweit sich aus dieser Nutzungserfahrung ein nachhaltiger Profit für sie ergeben hat – oder eben nicht; eine reflexive Feedback-Schleife mit JugendarbeiterInnen und jugendpolitisch Verantwortlichen der Stadt Hohenems (Herbst 2012), in dem ib. die Frage zur Diskussion steht, wie dieser Rückblick durch Jugendliche / junge Erwachsene aus ihrer Sicht zu bewerten ist, soll die Wirkungsanalyse abrunden.
In Bezug auf meine berufliche Zukunft bin ich überzeugt
Wenn sich Widerstände (z.B. an meiner Lehrstelle) auftun, finde ich Mittel und Wege, mich durchzusetzen; Die Lösung schwieriger Probleme gelingt mir immer, wenn ich mich darum bemühe; Es bereitet mir keine Schwierigkeiten, meine Absichten und Ziele zu verwirklichen; In unerwarteten Situationen weiß ich immer, wie ich mich verhalten soll; Auch bei überraschenden Ereignissen glaube ich, dass ich gut mit ihnen zurechtkommen kann; Schwierigkeiten sehe ich gelassen entgegen, weil ich meinen Fähigkeiten immer vertrauen kann; Was auch immer passiert, ich werde schon klarkommen; Für jedes Problem kann ich eine Lösung finden; Wenn eine neue Sache auf mich zukommt, weiß ich, wie ich damit umgehen kann; Wenn ein Problem auftaucht, kann ich es aus eigener Kraft meistern
4 = stimmt genau, 1 = stimmt überhaupt nicht
Oktober - November 2012