Mittelfristig (1 bis 5 Jahre)
Mikro (Individuum)
Kulturell
2017

Sammlung von formalen und informalen Lernerfahrungen im europäischen Kontext

diversitätsorientiertes Lernen

Die Untersuchung 2012 hat den positiven Bewertungstrend aus den Vorjahren erneut bestätigt. Die Jugendlichen stufen sowohl im Online-Fragebogen wie auch in den Gruppeninterviews ihre Teilnahme am Programm JUGEND IN AKTION als eine grundlegende und insgesamt sehr bereichernde Erfahrung ein. Wirkungen und Effekte machen sie vor allem an einem grundsätzlichen Zugewinn an persönlichen, sozialen und bürgerschaftlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten fest. Die nicht formalen und informellen Lernerfahrungen im europäischen Kontext werden von den Teilnehmenden als besonders prägend erlebt und als Charakteristikum des Programms hervorgehoben.

Beschreibung der Aktivität

Partizipationsmaßnahmen
Unter der Lupe, Programm JUGEND IN AKTION (JIA)
„Unter der Lupe“ ist die deutsche Umsetzung und Anwendung des europäischen Projektes RAY – Research-based Analysis and Monitoring, einer Initiative mehrerer Nationalagenturen für das EU Programm JUGEND IN AKTION (JIA). Jugendbegegnungen, Jugendinitiativen, Projekte der partizipativen Demokratie, Europäischer Freiwilligendienst, Begegnungen junger Menschen mit Verantwortlichen für Jugendpolitik sind die Aktionen, die zum Programm dazugehören
Deutschland
2009-2013
zwischen 13 und 30 Jahren
Evaluationsberichte zur ersten bis dritten Phase der wissenschaftlichen Begleitung von Jugend in Aktion in Deutschland wurden exkludiert, da im Rahmen des vorliegenden Berichts darauf Rücksicht genommen wird
teilnehmende Kinder und Jugendliche
freiwillig engagierte Jugendliche

Evaluierung der Aktivität

Die im Kontext von RAY im November 2012 zum vierten Mal durchgeführte Fragebogenerhebung bei Teilnehmenden und Projektverantwortlichen hatte den Fokus auf nicht formales Lernen in JUGEND IN AKTION Projekten gelegt. Entsprechend enthielten die Fragebögen neben sich jährlich wiederholenden Kernfragen zusätzliche spezifische auf Lernen ausgerichtete Fragen. Für den qualitativen Teil der Studie zum nicht formalen Lernen in JIA Projekten wurden auf der Grundlage eines halboffenen Leitfadens mit teilnehmenden Jugendlichen Gruppeninterviews sowie ein Einzelinterview durchgeführt. Für die TrägerInnen und Projektverantwortlichen wurde im Verständnis als Gespräch mit Expertinnen und Experten wie in der Vergangenheit die Methode des leitfadengestützten Interviews gewählt.
509 Befragte (2012/13)
2009-2013