Mittelfristig (1 bis 5 Jahre)
Mikro (Individuum)
Politisch
2017

Steigerung der Bereitschaft zu Engagement und Partizipation der TeilnehmerInnen in der Politik

politische Kompetenzen und Partizipation

Durch die Handlungs- und Spielräume, die Jugendliche in den Projekten erfahren, wächst auch ihre Bereitschaft zu Engagement und Partizipation in Gesellschaft und Politik. Jugendliche wollen selbst aktiv werden und Teil einer lebendigen Bürgerschaft sein. Sie identifizieren sich mit ihren Projekten und wollen deren Inhalte und Anliegen auch über die eigentlichen Projektzeiten hinaus fortführen. Dies gilt insbesondere für die Jugendinitiativen aber auch für die Jugenddemokratieprojekte und den Strukturierten Dialog. Auch bei dem Europäischen Freiwilligendienst haben die Jugendlichen vielfach Gelegenheit, eigenständig Projekte und Ideen zu verfolgen. Sie entwickeln dann oft Engagement und Initiativen, die weit über den eigentlichen Freiwilligendienst hinausführen.

Beschreibung der Aktivität

Partizipationsmaßnahmen
Unter der Lupe, Programm JUGEND IN AKTION (JIA)
„Unter der Lupe“ ist die deutsche Umsetzung und Anwendung des europäischen Projektes RAY – Research-based Analysis and Monitoring, einer Initiative mehrerer Nationalagenturen für das EU Programm JUGEND IN AKTION (JIA). Jugendbegegnungen, Jugendinitiativen, Projekte der partizipativen Demokratie, Europäischer Freiwilligendienst, Begegnungen junger Menschen mit Verantwortlichen für Jugendpolitik sind die Aktionen, die zum Programm dazugehören
Deutschland
2009-2013
zwischen 13 und 30 Jahren
Evaluationsberichte zur ersten bis dritten Phase der wissenschaftlichen Begleitung von Jugend in Aktion in Deutschland wurden exkludiert, da im Rahmen des vorliegenden Berichts darauf Rücksicht genommen wird
teilnehmende Kinder und Jugendliche
freiwillig engagierte Jugendliche

Evaluierung der Aktivität

Die im Kontext von RAY im November 2012 zum vierten Mal durchgeführte Fragebogenerhebung bei Teilnehmenden und Projektverantwortlichen hatte den Fokus auf nicht formales Lernen in JUGEND IN AKTION Projekten gelegt. Entsprechend enthielten die Fragebögen neben sich jährlich wiederholenden Kernfragen zusätzliche spezifische auf Lernen ausgerichtete Fragen. Für den qualitativen Teil der Studie zum nicht formalen Lernen in JIA Projekten wurden auf der Grundlage eines halboffenen Leitfadens mit teilnehmenden Jugendlichen Gruppeninterviews sowie ein Einzelinterview durchgeführt. Für die TrägerInnen und Projektverantwortlichen wurde im Verständnis als Gespräch mit Expertinnen und Experten wie in der Vergangenheit die Methode des leitfadengestützten Interviews gewählt.
509 Befragte (2012/13)
2009-2013