Kurzfristig (< 1 Jahr)
Makro (Gesellschaft)
Politisch

Begrenzte Intensivierung der BürgerInnenbeteiligung an demokratischen Prozessen

politische Kompetenzen und Partizipation

Die zurückhaltenden Ergebnisse im Blick auf eine generelle Intensivierung der Bürger/innenbeteiligung an demokratischen Prozessen verweisen sicherlich nicht zuletzt auf eine realistische Wahrnehmung der Leistungsgrenzen des Ansatzes – dennoch sind viele Vertreter/innen der Begleitausschüsse weiterhin davon überzeugt, dass Aktionspläne in diesem Kontext ein prinzipiell sinnvoller Ansatz sind. Entsprechend wird oft von der Beteiligung von Bürger/innen an politischen Aktivitäten oder ihrer Mitwirkung an den Planungs- und Entscheidungsprozessen des Aktionsplans berichtet. Die Gewinnung von deutungsmächtigen Akteur/innen sollte aus der Perspektive der Programmgestaltung Multiplikatoreffekte generieren und Brücken in schwer erreichbare soziale Felder bauen

Beschreibung der Aktivität

Maßnahmen zu informellem Lernen
Bundesprogramm Toleranz Fördern - Kompetenz Stärken
Ziele: Die Förderung des zivilen Engagements und des demokratischen Verhaltens sowie der Einsatz für Vielfalt und Toleranz. Im Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN geschieht dies in einem Dreiklang von Prävention, Erprobung und Beratung. Dafür stehen die drei Handlungskonzepte: Lokale Aktionspläne, Modellprojekte und landesweite Beratungsnetzwerke
Deutschland
2011-2014
Gemeinschaft/ Gemeinden/ Kommunen

Evaluierung der Aktivität

Sonstige (nicht kategorisierbar)
für eine detaillierte Beschreibung der Erhebungsmethode siehe die Publikation des Deutschen Jugendinstituts: Bischoff et al (2011): Abschlussbericht der Programmevaluation der Bundesprogramme "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" und "kompetent. Für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" Berichtszeitraum 01.07.2007 bis 31.12.2010.
Operative Zielerreichung
Wissen der am LAP beteiligten Akteur/innen über programmrelevante Problemlagen (n=85); Zusammenarbeit zwischen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteur/innen (n=87); Engagement zivilgesellschaftlicher Akteur/innen in Bezug auf die Programmziele (n=87); Netzwerkbildung zu zentralen Themenfeldern (n=85); Know-how bei Ämtern und Institutionen in den zentralen Themenfeldern (n=77); Beteiligung von Bürger/innen an demokratischen Prozessen (n=81); Sensibilität der Öffentlichkeit für programmrelevante Themenstellungen (n=83) Engagement deutungsmächtiger Akteur/innen (n=84); Umsetzung von Gender Mainstreaming (n=83); Umsetzung fachlicher Ansätze zu Toleranzförderung, Demokratieförderung, Rechtsextremismusprävention durch Projekte (n=87)
1=gut, 2=befriedigend, 3=entwicklungsbedürftig