Mittelfristig (1 bis 5 Jahre)
Mikro (Individuum)
Sozial
2017

Förderung des Austausches und der Zusammenarbeit zwischen Kommunen im Bereich der Jugendarbeit

institutionelle Zusammenarbeit

Die im Jahr 2003 durchgeführten Dialogforen (Veranstaltungen für die einzelnen Jugendamtstypen) zeigten ein deutliches Interesse der Kommunen, nun auch in einen Austausch (sicher nicht in ein Ranking) mit vergleichbaren Kommunen einzutreten und spezifischen Fragestellungen nachzugehen. In vielen Kommunen hat der Wirksamkeitsdialog zur Einsetzung so genannter Steuerungsgruppen geführt, die sich trägerübergreifend auf das gesamte Feld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit beziehen. Damit wurden durch den Wirksamkeitsdialog vorhandene und überkommene träger- und jugendamtsspezifische Distanzierungen und mangelnde Formen der Zusammenarbeit überwunden, so dass das Feld immer besser aufgestellt ist.

Beschreibung der Aktivität

settingübergreifend
maßnahmenübergreifend
Dialog zur Förderung der Qualität und Wirksamkeit offener Kinder- und Jugendarbeit
Deutschland
Gemeinschaft/ Gemeinden/ Kommunen
Gemeinschaft/ Gemeinden/ Kommunen

Evaluierung der Aktivität

Qualitative Interviewbefragungen (persönlich)
Die diesem Beitrag zugrunde liegende Studie zu kommunalen Wirksamkeitsdialogen entstand in den Jahren 2003 bis 2005 im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Wirksamkeitsdialogs in NRW. Grundlage der Studie bilden 16 leitfadengestützte qualitative Interviews mit Verantwortlichen aus kommunalen Qualitäts- und Wirksamkeitsdialogen in NRW sowie zahlreiche Dokumente. Die Studie versteht sich als qualitative Handlungsforschung. Ziel ist eine Prozess- und Bedingungsanalyse zielgerichteter Praxisentwicklung im kommunalen Zusammenhang. Die erforschten Zusammenhänge werden nicht zu einfachen Ziel-Mittel-Relationen verkürzt, sondern es geht darum, Prozesse, die zirkulär funktionieren, zu erfassen.
2003 bis 2005