Kurzfristig (< 1 Jahr)
Mikro (Individuum)
Sozial
2020

Schaffung von Freizeitbeschäftigung durch (mädchenspezifische) OKJA-Angebote

soziale Inklusion

Die in anderen Untersuchungen erwähnten Aneignungsmöglichkeiten, die sich aufgrund der geringen Struktur im offenen Treff der OKJA ergeben, zeigen sich auch in der vorliegenden Arbeit. Die Clique von Mädchen 3 nimmt den offenen Treff eindeutig für sich ein. Des Weiteren sind Aneignungen auch bei den Mädchen 2 und 4 ersichtlich; sie finden jedoch innerhalb des Mädchenangebots sowie ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten statt. [...] Entgegen den Ergebnissen der Untersuchung „Viele Welten Leben“ zeigen die hier befragten Mädchen durchaus Interesse an den Angeboten der OKJA, wenn auch hauptsächlich an Mädchenangeboten und Spezialanlässen.

Beschreibung der Aktivität

Gendersensible Jugendarbeit
Aktivitäten der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Kanton Zürich
Aktivitäten der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Kanton Zürich
Schweiz
zwischen 13 und 15 Jahre
teilnehmende Kinder und Jugendliche
Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrung

Evaluierung der Aktivität

Qualitative Interviewbefragungen (persönlich)
Für die Datenerhebung und Auswertung wird eine qualitative Forschungsstrategie gewählt. […] Das Sampling setzt sich aus Mädchen aus dem Kosovo der zweiten Generation im Alter zwi-schen 13 und 15 Jahren zusammen. […] Örtlich wurde das Sampling aufgrund des Zugangs zu potenziellen Interviewpartnerinnen auf eine Gemeinde im Kanton Zürich eingegrenzt. Die Verfasserin der Arbeit ist aufgrund ihrer Tätigkeit als Kinder- und Jugendarbeiterin in der Gemeinde mit verschiedenen Akteuren vernetzt und kann in der Doppelrolle als Gatekeeper und Forscherin angesehen werden (vgl. Reinders 2005: 139f.). [...] Zur Erhebung der Daten wurden vier narrative Interviews geführt. Ein nicht-standardisiertes Vorgehen bietet den Vorteil, dass die Mädchen den Fokus der Erzählung selber wählen können (vgl. Reinders 2005: 98). [...]Für die Datenauswertung wurde die Grounded Theory nach Strauss (1991) angewendet.
4 interviewte Mädchen