Erwerb von Lebenserfahrung für GruppenleiterInnen

persönliche Entwicklung / Erwerb von sozialen und personalen Kompetenzen

GruppenleiterInnen berichten, dass ihnen das Engagement in Jungschar- und Minigruppen besonderen Spaß macht und Freude bereitet. Dies vor allem deshalb, weil hier Interaktionsprozesse entstehen, die von einem wechselseitigen Geben und Nehmen bestimmt werden. „Es ist bereichernd, weil man soziale Kompetenz, Lebenserfahrung erwirbt, es Spaß macht, Erfahrung im Umgang mit anderen Menschen, zum Beispiel Eltern. Man kann auch viel von den Kindern lernen, wie stark sie zusammenhalten, wie verschieden sie sind, und ich denke auch, dass man viel daraus lernt und auch aus der Arbeit mit Kindern. Ich glaube, dass das für einen selber, wenn man dann selber Kinder hat ganz interessant sein kann.“ (GD18/Z679ff.)

Beschreibung der Aktivität

Jugendorganisationen/ -verbände
Aktivitäten im Rahmen der Katholischen Jungschar
Das Grundkonzept der Jungschararbeit bis heute besteht also darin, Kinderseelsorge (Kinderpastoral) in einer Art und Weise zu realisieren, die inhaltlich und methodisch-didaktisch kindgemäß ist („Erlebnis“), jeweils neue Erkenntnisse von Psychologie und Pädagogik berücksichtigt sowie den Mädchen und Buben ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Partizipation („Selbsttätigkeit“) zugesteht. Dieser Ansatz wird gemeinhin als die sogenannte „Jungschar-Pädagogik“ bezeichnet (vgl. KJÖ, 1956, S.12-14; Lüftenegger, 1952, S.133ff.).
Österreich
PraktikerInnen/ JugendarbeiterInnen/ MentorInnen

Evaluierung der Aktivität

Die Konzeption des mehrstufigen Studiendesigns folgt dabei unterschiedlichen Forschungsfragen, die sowohl mit quantitativen wie auch mit qualitativen Methoden beantwortet wurden. […] Die Module wurden wie folgt konzipiert: 1. Sekundär- und Literaturanalyse zum Kontext von Kinderpastoral und Jungschararbeit in Österreich mit Blick auf die letzten 25 Jahre.; 2. Online-Fragebogenerhebung in allen katholischen Pfarren Österreichs über das Ausmaß kinderpastoraler Aktivitäten sowie die Beteiligung von Kindern und GruppenleiterInnen.; 3. Leitfadengestützte Gruppendiskussionen mit Leitungsverantwortlichen der pfarrlichen Kinderpastoral in ausgewählten Pfarren Österreichs.; 4. Online-Fragebogenerhebung unter GruppenleiterInnen in österreichischen Diözesen über Ausbildungsstand, Verweildauer, Zielsetzungen und Motivlagen.; 5. Leitfadengestützte Gruppendiskussionen mit GruppenleiterInnen in unterschiedlichen österreichischen Regionen über Grundfragen qualitätsvoller Kinderpastoral in Pfarren.
Modul 2: Online-Befragung aller Pfarren Fokusgruppen bzw. Modul 3: 15 Gruppendiskussionen mit 62 haupt- und ehrenamtlichen Leitungsverantwortlichen in ausgewählten Pfarren Modul 4: Online-Befragung 1677 GruppenleiterInnen Modul 5: 12 Gruppendiskussionen mit 47 Personen
Modul 2: zwischen Oktober 2012 und April 2013 Modul 3: zwischen November 2013 und Jänner 2014 Modul 4: bis Mai 2014 Modul 5: zwischen Mai und September 2014